Analysefehler: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Fehler, welche bei der Probennahme und Probenpräparation auftreten, sind im Verhältnis zum Messfehler deutlich größer.
 
Die Fehler, welche bei der Probennahme und Probenpräparation auftreten, sind im Verhältnis zum Messfehler deutlich größer.
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Abb. Verteilung der Fehler im Analyseprozess
 
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Fehler können in jeder Phase des Analyseprozesses (analysis process) auftreten, wobei die Auswirkungen der Fehler stark variieren und bei der Auswertung je nach Stärke mitberücksichtigt werden müssen.
 
  
 
Im Folgenden wird von einer exakten Probennahme und einer fehlerfreien Präparation (preparation) ausgegangen, um den Analysefehler zu bestimmen.  
 
Im Folgenden wird von einer exakten Probennahme und einer fehlerfreien Präparation (preparation) ausgegangen, um den Analysefehler zu bestimmen.  

Version vom 14. Januar 2020, 15:57 Uhr

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Der Analysefehler bezeichnet den Fehler, welcher ...



Fehlerberücksichtigung - von der Probennahme bis zur Auswertung

Die Fehler, welche bei der Probennahme und Probenpräparation auftreten, sind im Verhältnis zum Messfehler deutlich größer.


Abb. Verteilung der Fehler im Analyseprozess

Daher gilt: je genauer die Messung sein soll, desto sorgfältiger muss auch die Probennahme und die Aufbereitung erfolgen.

Außerdem ist zu beachten: bei Messungen wird meist nur der Gerätefehler angegeben. Die Fehler der Probennahme und der Probenpräparation müssen zudem unbedingt eigenständig mitberücksichtigt werden. Hierbei ist auch die Sinnhaftigkeit der Nachkommastellen zu beachten.

Beispiel: Messung von Spurenelementkonzentrationen (ppm-ppb) können nur sinnvoll ausgewertet werden, wenn der Fehler bei der Probenahme und Probenaufbereitung entsprechend gering gehalten wurde. Eine nicht-repräsentative Probennahme oder Kontamination bei der Aufbereitung kann bereits zu einem Fehler in der Größenordnung von Gewichtsprozent (Gew.-%) führen.



Im Folgenden wird von einer exakten Probennahme und einer fehlerfreien Präparation (preparation) ausgegangen, um den Analysefehler zu bestimmen.


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Dieser Artikel wurde erstellt von:
D. Aßbichler, F. Kaplar