Drei-Punkt-Peilung: Unterschied zwischen den Versionen

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[[File:3PM_1_1.png|400px | thumb|Topografische Karte mit den drei markanten Punkten und dem Standort (Erstellt von A. Mazon 2018)]]
 
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Die '''3-Punkt-Methode''' dient dazu, sich im Gelände zu orientieren. Dazu werden mindestens 3 markante Punkte, die auf der Karte (map) und im Gelände unverwechselbar sind, ausgewählt und angepeilt. Um die Peilungen auf der Karte zu repräsentieren, legt man den Kompass auf der Karte in der Nähe des gepeilten Objektes und dreht den [[Geologenkompass|Kompass (compass)]] so weit bis die vorher abgelesene Gradzahl(degree number) erneut erscheint und zieht eine Verbindungslinie vom markantem Objekt zur Richtung des vermuteten Standortes. Dieser Vorgang wird für die anderen markanten Punkte wiederholt. Dort, wo sich alle drei Verbindungslinie schneiden, befindet sich der eigene Standort(locaton) der Peilung.
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Die '''3-Punkt-Peilung''' dient dazu, den eigenen Standpunkt auf einer Karte zu ermitteln. Dazu werden zunächst mindestens drei markante Punkte im umliegenden Gelände gesucht. Sie sollten auf der Karte und im Gelände eindeutig identifizierbar sein und in verschiedenen Richtungen liegen. Diese werden nun mit dem Kompass angepeilt. Unter Verwendung der jeweiligen angepeilten Richtungen (Gradzahlen), werden daraufhin Geraden durch die angepeilten Punkte auf der Karte gezeichnet. Der Punkt in dem sich die Geraden schneiden ist der eigene Standpunkt.
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In der Praxis bildet sich statt einem einzigen Schnittpunkt aufgrund von Messungenauigkeiten oft ein kleines Dreieck zwischen den drei Geraden. Ist es größer als 1 mm sollte die Messung überprüft werden und gegebenenfalls ein weiterer Punkt hinzugezogen werden. (Tipp: im Gelände können die Geraden auch mit Hilfe des Kompasses, ohne Geodreieck gezeichnet werden. Dabei wird der Kompass mit der Kante an den angepeilten Punkt auf der eingenordeten Karte gelegt und rotiert, bis die zugehörige Gradzahl angezeigt wird. Nun kann entlang der Kompassseite die Gerade gezogen werden.)
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Aktuelle Version vom 4. November 2020, 12:10 Uhr

Topografische Karte mit den drei markanten Punkten und dem Standort (Erstellt von A. Mazon 2018)

Die 3-Punkt-Peilung dient dazu, den eigenen Standpunkt auf einer Karte zu ermitteln. Dazu werden zunächst mindestens drei markante Punkte im umliegenden Gelände gesucht. Sie sollten auf der Karte und im Gelände eindeutig identifizierbar sein und in verschiedenen Richtungen liegen. Diese werden nun mit dem Kompass angepeilt. Unter Verwendung der jeweiligen angepeilten Richtungen (Gradzahlen), werden daraufhin Geraden durch die angepeilten Punkte auf der Karte gezeichnet. Der Punkt in dem sich die Geraden schneiden ist der eigene Standpunkt.

In der Praxis bildet sich statt einem einzigen Schnittpunkt aufgrund von Messungenauigkeiten oft ein kleines Dreieck zwischen den drei Geraden. Ist es größer als 1 mm sollte die Messung überprüft werden und gegebenenfalls ein weiterer Punkt hinzugezogen werden. (Tipp: im Gelände können die Geraden auch mit Hilfe des Kompasses, ohne Geodreieck gezeichnet werden. Dabei wird der Kompass mit der Kante an den angepeilten Punkt auf der eingenordeten Karte gelegt und rotiert, bis die zugehörige Gradzahl angezeigt wird. Nun kann entlang der Kompassseite die Gerade gezogen werden.)


  • Punkt 1
    (Erstellt von A. Mazon 2018)
  • Punkt 2
    (Erstellt von A. Mazon 2018)
  • Punkt 3, Schnittpunkt ist Standort
    (Erstellt von A. Mazon 2018)

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Dieser Artikel wurde erstellt von:
Andrea Mazon, Katharina Boie