Hauptmenü öffnen

GEOWiki@LMU β

Eigenschaften einer Messung

Die Eigenschaften einer Messung helfen die Qualität der Messung zu beurteilen. Zu den Eigenschaften zählen die Präzision, die Richtigkeit, die Prozessfähigkeit sowie die Präzision einer Messung.

Eigenschaften einer Messung
Präzision

(precision)

Stabilität

(stability)

Präzision und Prozessfähigkeit

(process capability)

Richtigkeit

(accuracy)

Was? Wiederholbarkeit eines Ergebnisses in einem kurzen Zeitabschnitt Langzeitverhalten Präzision:

beschreibt das Verhalten einer Analysemethode, unter verschiedenen bzw. wechselnden Bedingungen verlässliche und vergleichbare Ergebnisse zu liefern

Unterscheidung zwischen Wiederhol- und Vergleichbarkeit


Prozessfähigkeit:

Untersuchung, ob ein (Fertigungs-) Prozess über einen längeren Zeitraum eine immer vergleichbar hohe Fertigungsqualität liefert

Bestimmung des wahren Werts des Massenanteils / Massenbelegung


Wie? Bestimmung durch wiederholte Messungen unter gleichen Bedingungen Wiederholungsmessungen über einen längeren Zeitraum unter gleichen Bedingungen


Die experimentelle Bestimmung der Prozessfähigkeit verläuft wie bei der Bestimmung der Präzision und der Stabilität einer Messung.

Mit Hilfe von speziellen Parametern lässt sich die Prozessfähigkeit bestimmen

zwei Fälle:

  • Mittelwert (average) der Verteilung & Zielwert stimmen überein
  • Mittelwert der Verteilung & Zielwert stimmen NICHT überein


Standardproben (standard samples)/ Referenzproben (reference samples)


Aus der Korrelation zwischen den gegebenen und den analysierten Werten der Standard-/Referenzproben kann die Richtigkeit der Analysemethode bestimmt werden

Angegeben durch
  • Mittelwert
  • Standardabweichung
  • Relative Standardabweichung
  • Relative Standardabweichung des zählstitischen Fehlers
  • Verhältnis zwischen Standardaweichung der gemessenen Intensität und dem zählstatistischen Fehler
Graphische Darstellung der Ergebnisse


Cp-Wert: Übereinstimmung

Cpk-Wert: keine Übereinstimmung

Absoluter / Relativer Fehler

Referenz

Haschke M., Flock J. (2017): Röntgenfluoreszenzanalyse in der Laborpraxis. – 1. Aufl., 448 S.; Weinheim (Wiley-VCH).

Autor:innen

Dieser Artikel wurde erstellt von:
Felicitas Kaplar, Donja Aßbichler