Gesteinsbeschreibung Magmatite - Beispiel: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Gestein Saldenburger Granit MarktTittling SchmidAndrea(2021).jpg||thumb|rigth|Granit, erstellt von Andrea Schmid (2021)]]
'''Gesteinsbeschreibung Magmatit'''
 
  
 
Das graue, leukokrate, massige, polymineralische Gestein ist holokristallin und porphyrisch. Es befinden sich rötlich weiße, große Alkalifeldspat-Einsprenglinge (bis 4 cm) in einer mittelkörnigen Grundmasse. Diese besteht aus Quarz, Biotit und Feldspat. Das plutonische, phaneritische Gestein ist homogen und isotrop und besitzt einen sauren Chemismus.  
 
Das graue, leukokrate, massige, polymineralische Gestein ist holokristallin und porphyrisch. Es befinden sich rötlich weiße, große Alkalifeldspat-Einsprenglinge (bis 4 cm) in einer mittelkörnigen Grundmasse. Diese besteht aus Quarz, Biotit und Feldspat. Das plutonische, phaneritische Gestein ist homogen und isotrop und besitzt einen sauren Chemismus.  
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Das Gestein ist unverwittert.
 
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==AutorInnen==
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{{Autor|1=Andrea Schmid, Dorothea Frieling}}

Aktuelle Version vom 2. Mai 2021, 23:16 Uhr

Granit, erstellt von Andrea Schmid (2021)

Das graue, leukokrate, massige, polymineralische Gestein ist holokristallin und porphyrisch. Es befinden sich rötlich weiße, große Alkalifeldspat-Einsprenglinge (bis 4 cm) in einer mittelkörnigen Grundmasse. Diese besteht aus Quarz, Biotit und Feldspat. Das plutonische, phaneritische Gestein ist homogen und isotrop und besitzt einen sauren Chemismus.

Die transparenten, xenomorphen Quarze (ca. 40 Vol.-%) sind durch ihren muschligen Bruch und Fettglanz gekennzeichnet. Die Feldspäte (ca. 50 Vol.-%) besitzen eine gute Spaltbarkeit. Sie kommen sowohl als mittelgroße (1 mm bis 3 mm), weiße, längliche Minerale in der Grundmasse als auch als rötlich weiße, bis 4 cm große, tafelige Einsprenglinge vor. Die Verzwilligungen nach dem Karlsbader Gesetz lassen die Vermutung zu, dass es sich bei den Einsprenglinge um Alkalifeldspäte handelt. Der Anteil der mafischen, schwarzen, blättrigen Biotit-Kristalle ist gering (ca. 8 Vol.-%). Sie besitzen einen Perlmuttglanz auf den Spaltflächen.

Die Gefügeeigenschaften und der Mineralbestand klassifizieren das Gestein eindeutig als Plutonit. Durch den deutlichen Quarzanteil (> 20 Vol.-%) (saurer Chemismus), kann das Gestein den Granitoiden zugeordnet werden, in Verbindung mit den Alkalifeldspäten muss es als Syeno- oder Alkaligranit bezeichnet werden.

Das Gestein ist unverwittert.

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Dieser Artikel wurde erstellt von:
Andrea Schmid, Dorothea Frieling