Fernerkundung

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Die Fernerkundung ist eine Beobachtungsmethode zur Erfassung, Auswertung und Verarbeitung von Daten mit Hilfe von unterschiedlichen Gerätesystemen und Sensoren. Die gewonnen Informationen ermöglichen Aussagen über die Veränderungen der Erdoberfläche, sowohl der Land- als auch Meeresoberfläche, aber auch klimatologische Veränderungen. Darüber hinaus wird Fernerkundung in vielen Anwendungsgebieten neben der Geowissenschaft verwendet und ist deshalb ein hilfreiches Instrument für flächendeckende Untersuchungen.


Grundprinzip

Die Fernerkundung bedient sich einiger Verfahren als Grundlage. Dazu gehören vor allem digitale Aufzeichnungen durch Sensoren, die Messungen von elektromagnetischen Wellen und bildgebende Verfahren.

Fernerkundungssysteme

Zur Datenbeschaffung werden unterschiedliche Fernerkundungssysteme verwendet. Dabei werden Daten entweder vom Boden, über sogenannte Handheld- oder bodenbasierte Systeme, oder üblicherweise durch flugzeuggetragene Systeme und Satelliten gewonnen.

Anwendungsgebiete

Die gewonnen Fernerkundungsdaten werden in unterschiedlichen Fachrichtungen verwendet. Durch eine dynamische und flächendeckende Informationsbeschaffung lassen sich vielfältige Sachverhalte bearbeiten. Somit bietet die Fernerkundung ein breites Einsatzgebiet.

Projekt: Umweltfernerkundung

Das Geographiestudium an der LMU bietet schon früh die Möglichkeit eigenständig mit Fernerkundungsdaten zu arbeiten. Während eines Semester hat der Studierende die Aufgabe sich im Rahmen der Umweltfernerkundung mit den Verfahren aus den Grundlagen vertraut zu machen.

Allgemeine Informationen

Zur Beschaffung von Fernerkundungsdaten und deren Verarbeitung gibt eine Vielzahl von Anlaufstellen und Softwares. Außerdem verfügt die Fernerkundung mitsamt Verfahren und Messungen über viele Abkürzungen.

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