Marmor: Unterschied zwischen den Versionen

Aus GEOWiki@LMU
Wechseln zu:Navigation, Suche
(Kurzer Speicherungstest)
Zeile 1: Zeile 1:
 
{{Infobox Gestein
 
{{Infobox Gestein
| Farbraum                = Gestein
+
| Farbraum                = gesteine
 
| Gesteinsname            =   
 
| Gesteinsname            =   
 
| Bild                    =  
 
| Bild                    =  
Zeile 6: Zeile 6:
 
| Diagramm            =
 
| Diagramm            =
 
| Genese                  =  
 
| Genese                  =  
| Gesteinsgruppe        =Metamorphite  
+
| Gesteinsgruppe        = Metamorphite  
 
| Typische Fundorte, Typlokalität =  
 
| Typische Fundorte, Typlokalität =  
 
| Hauptgemengteile        =Calcit
 
| Hauptgemengteile        =Calcit

Version vom 30. Oktober 2020, 14:46 Uhr

Marmor
Geogenese
Gesteinsgruppe

Metamorphite

Mineralbestand
Hauptgemengteile

Calcit

Nebengemengteile

Chlorit, Epidot, Glimmer, Granate, Limonit, Pyrit, Quarz, Serpentin

Physikalische Eigenschaften
Dichte [g/cm³]

2,70-2,90

Härte

3

Farbe

selten rein weiß, meist geflammt, gefleckt, gemasert, durchädert oder gestreift, in allen Farbtönen möglich


Marmor entsteht durch Temperatur und Druckeinwirkungen (Metamorphose) aus Kalkstein.

Gefüge, Struktur und Textur

Marmor ist stets massig, sehr kompakt und hat ein mittel- bis grobkristallines Gefüge. Die einzelnen Minerale sind also mit bloßem Auge zu erkennen. An Kanten kann Marmor lichtdurchscheinend sein.

Entstehung

Marmor ist ein metamorphes Gestein und entsteht in Folge hoher Drücke und Temperaturen aus Kalkstein.

Erscheinungformen

Klassifikation

Zusammensetzung

Marmor ist ein monomineralisches Gestein und besteht fast ausschließlich aus Calcit.

Fundorte

Fichtelgebirge, Österreich (Tirol, Kärnten), Schweiz (Tessin, Wallis), Italien (Toskana, Südtirol), England (Devonshire), Frankreich, Spanien, Griechenland

Verwendung

Sehr beliebter Dekorstein, der im Bereich der Innenarchitektur, als Ornament, oder für Fassadenverkleidungen genutzt wird.

Besonderheiten

Beigemischte Fremdanteile sind ursächlich für den typischen, marmorierten Charakter des Gesteins.


Weiterführende Literatur

Referenzen

  • Maresch, W., Schertl, H.-P., Medenbach, O. Gesteine. Systematik, Bestimmung, Entstehung. 3. Aufl. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung. Stuttgart, 2016.
  • Rothe, P. Gesteine. Entstehung – Zerstörung – Umbildung. 3. Aufl. Wissenschaftliche Buchgesellschaft. Darmstadt, 2010.
  • Schumann, W. Der große BLV Steine- und Mineralienführer. Das Standardwerk. 9. Aufl. BLV Bucherverlag GmbH&Co. KG. München, 2013.
  • Schumann, W. Mineralien & Gesteine. 15. Aufl. BLV Bucherverlag GmbH&Co. KG. München, 2012.

AutorInnen

Maxl Autor.png
Dieser Artikel wurde erstellt von: