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Mineralbestimmung im Dünnschliff

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Die Flowcharts geben einen knappen Überblick über die wichtigsten Schritte beim Gang einer Mineralbestimmung im Dünnschliff. Mit einem Klick auf einen Begriff wird dieser genauer erklärt. Um die verschiedenen Eigenschaften vollständig beschreiben zu können, muss der Dünnschliff auf unterschiedliche Weisen betrachtet werden: Im Hell- bzw. Dunkelfeld, sprich ohne oder mit Einsatz des Analysators (orthoskopischer Strahlengang) sowie mit eingeklappter Amici-Bertrand-Linse (konoskopischer Strahlengang).

Zunächst sollte der Schliff ohne Einsatz des Analysators betrachtet werden:

PleochroismusEigenfarbeReliefChagrinBecke-LinieBrechzahlSpaltbarkeitZwillingeZonarbauEinschlüsseSaussuritisierungChloritisierungSerpentinisierungLichtbrechungBeobachtungen im Durchlichtmikroskop ohne Analysator
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Als nächstes erfolgt die Beobachtung mit Analysator. Hier kann zunächst unterschieden werden, ob das betrachtete Mineral isotrop oder anisotrop ist.
Wichtig: Minerale die sowohl mit als auch ohne Analystaor schwarz erscheinen sind opak, z.B Erze!

LT PolMik Analysator.png
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Nun lassen sich weitere charakteristische Eigenschaften der anisotropen Minerale bestimmen, sowie deren Konoskopbilder betrachten. Bei der Beschreibung der Minerale in einem Dünnschliff ist es wichtig, systematisch vorzugehen und stets so viele Eigenschaften wie möglich mit aufzunehmen.

LT PolMik MineralbestimmungAnalysator.png
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Häufig lassen sich Minerale in nur einer Eigenschaft deutlich voneinander unterscheiden, z.B. Nephelin und Quarz: Diese zwei Minerale sind bei orthoskopischer Betrachtung schwer zu unterscheiden. Ein Konoskopbild liefert hier schnell ein eindeutiges Ergebnis, denn Nephelin ist optisch negativ, Quarz hingegen optisch positiv. Die Umstellung auf den konoskopischen Strahlengang erfolgt durch Einklappen der Amici-Bertrand Linse. Der Analysator muss ebenfalls eingeklappt bleiben.

LT PolMik Konoskopie.png
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Dieser Artikel wurde erstellt von:
T. Mond. J. Holzmüller C. Poetsch