RFA

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Die Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) ist die physikalische Standardmethode zur qualitativen und quantitativen Bestimmung von Elementgehalten.

Grundprinzip

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WD-RFA
Die WD-RFA ist eine Standart-Methode zur chemischen Analyse verschiedener Materialien. Sie benötigt Probenaufbereitung und ist deshalb destruktiv im Gegensatz zu einigen ED-RFA-Messungen. Dafür sind die Messungen aber teilweise auf 1ppm (Quelle) genau und damit akkurater als die Analysen mit der ED-RFA.

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ED-RFA Tischgerät
Hier findet ihr Links zu verfügbaren Gerätschaften für die Arbeit im Gelände sowie wichtige Informationen ob und wo ihr diese ausleihen könnt.

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ED-RFA Pistole
Die ED-RFA ist eine Standart-Methode zur chemischen Analyse verschiedener Materialien. Die chemische Zusammensetzung von unaufbereiteten bzw. aufbereiteten anorganischen Materialien lässt sich schnell und kostengünstig ermitteln. Mit mobilen ED-RFA Pistolen können Funde vor Ort analysiert werden, ohne dass sie transportiert und zerstört werden müssen. Im Gegensatz zur WD-RFA stellt die ED-RFA die unpräzisere Methode dar.


Probenaufbereitung

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Probenaufbereitung - allgemein
Die Vielfalt der mittels RFA analysierbaren Materialien ist groß und reicht von Festkörpern bishin zu Flüssigkeiten. Je nach Ausgangsmaterial, z.B. Gestein, Metall oder Flüssigkeit ist eine angepasste Probenaufbereitung notwendig. Prinzipiell gilt:

  • Die Probe muss geometrisch in den Probenhalter passen
  • Die Probe muss eine homogene und glatte Oberfläche aufweisen
  • Die Probe darf sich während der Messung nicht chemisch (z.B. durch Reaktionen) verändern


Handelt es sich um eine homogene Probe mit einer glatten Oberfläche, z.B. eine Metallplatte oder CD-Hülle muss lediglich eine geometrische Anpassung, z.B. durch herausbohren oder schneiden einer Scheibe vorgenommen werden. Sollte eine oberflächliche Korrosion vorliegen muss diese ebenfalls entfernt werden.

Bei Gesteinen, Baumaterialien, Abfallprodukten oder Böden handelt es sich in der Regel um inhomogene und/oder nicht verfestigte Materialien die aufwendiger für die RFA aufbereitet werden müssen. Zur Analyse dieser Materialien müssen die Proben zunächst auf eine Korngröße <63 µm vermahlen werden und anschließend – je nach Fragestellung – Pulver-Presstabletten oder Schmelztabletten hergestellt werden. Weitere Informationen hierzu findest du im Artikel RFA - Probenaufbereitung.

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Glühverlust
Hier findet ihr Links zu verfügbaren Gerätschaften für die Arbeit im Gelände sowie wichtige Informationen ob und wo ihr diese ausleihen könnt.

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Fe(I)/Fe(II) Titration
Hier findet ihr Links zu verfügbaren Gerätschaften für die Arbeit im Gelände sowie wichtige Informationen ob und wo ihr diese ausleihen könnt.


Nachbearbeitung der Daten und Auswertung

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ED-RFA

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Allgemein
Für die Auswertung von Gesamtgesteinschemismen gibt es eine Vielzahl von Diskriminationsdiagrammen, z.B. TAS-Diagramm. Hierbei ist es wichtig, genau darauf zu achten, unter welchen Vorraussetzungen das Diagramm zur Auswertung herangezogen werden darf. Weitere Informationen zur Auswertung von Gesamtgesteinschemismen gibt es hier oder auf der GEOWiki@LMU Lernplattform.


Praxis RFA

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Hier findet ihr zukünftig eine Übersicht der verfügbaren Analysegeräten.