RFA - Probenaufbereitung: Unterschied zwischen den Versionen

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<div class=blocksatz> Die Vielfalt der mittels RFA analysierbaren Materialien ist groß und reicht von Festkörpern bishin zu Flüssigkeiten. Je nach Ausgangsmaterial, z.B. Gestein, Metall oder Flüssigkeit ist eine angepasste Probenaufbereitung notwendig. Prinzipiell gilt:
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{{Title|1=Probenaufbereitung für die Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA)}}
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* Die Probe muss geometrisch in den Probenhalter passen
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* Die Probe muss eine homogene und glatte Oberfläche aufweisen
Für die Röntgenfluoreszenzanalyse wird eine Presstablette und Schmelztablette aus der pulverisierten Probe hergestellt.
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* Die Probe darf sich während der Messung nicht chemisch (z.B. durch Reaktionen) verändern
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Handelt es sich um eine homogene Probe mit einer glatten Oberfläche, z.B. eine Metallplatte oder CD-Hülle muss lediglich eine geometrische Anpassung, z.B. durch herausbohren oder schneiden einer Scheibe vorgenommen werden. Sollte eine oberflächliche Korrosion vorliegen muss diese ebenfalls entfernt werden.
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Bei Gesteinen, Baumaterialien, Abfallprodukten oder Böden handelt es sich in der Regel um inhomogene und/oder nicht verfestigte Materialien die aufwendiger für die RFA aufbereitet werden müssen. Zur Analyse dieser Materialien müssen die Proben zunächst auf eine Korngröße <63 µm [[Probenzerkleinerung|vermahlen]] werden und anschließend – je nach Fragestellung – Pulver-Presstabletten oder Schmelztabletten hergestellt werden. </div>
  
 
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Version vom 1. März 2020, 17:11 Uhr

Die Vielfalt der mittels RFA analysierbaren Materialien ist groß und reicht von Festkörpern bishin zu Flüssigkeiten. Je nach Ausgangsmaterial, z.B. Gestein, Metall oder Flüssigkeit ist eine angepasste Probenaufbereitung notwendig. Prinzipiell gilt:


  • Die Probe muss geometrisch in den Probenhalter passen
  • Die Probe muss eine homogene und glatte Oberfläche aufweisen
  • Die Probe darf sich während der Messung nicht chemisch (z.B. durch Reaktionen) verändern


Handelt es sich um eine homogene Probe mit einer glatten Oberfläche, z.B. eine Metallplatte oder CD-Hülle muss lediglich eine geometrische Anpassung, z.B. durch herausbohren oder schneiden einer Scheibe vorgenommen werden. Sollte eine oberflächliche Korrosion vorliegen muss diese ebenfalls entfernt werden.

Bei Gesteinen, Baumaterialien, Abfallprodukten oder Böden handelt es sich in der Regel um inhomogene und/oder nicht verfestigte Materialien die aufwendiger für die RFA aufbereitet werden müssen. Zur Analyse dieser Materialien müssen die Proben zunächst auf eine Korngröße <63 µm vermahlen werden und anschließend – je nach Fragestellung – Pulver-Presstabletten oder Schmelztabletten hergestellt werden.
Vorbereitung eines GeländeaufenthaltsGeologische ProbenahmeGesteinsbeschreibungProbenzerkleinerungProbenaufbereitung RFA.jpeg
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Dieser Artikel wurde erstellt von:
D. Aßbichler, J. Holzmüller