Relative Höhenbestimmung durch wiederholtes Anpeilen der Augenhöhe: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 4. November 2020, 12:00 Uhr

(Erstellt von A. Mazon 2018)
(Erstellt von A. Mazon 2018)

Um eine relative Höhe an einem Hang, beispielsweise bei einer Profilaufnahme zu ermitteln, eignet sich die Methode des wiederholten Anpeilens der Augenhöhe. Wichtig ist, dass die zu ermittelnde Höhe zu Fuß abgelaufen werden kann. Außerdem wird ein Kompass benötigt.

Zu Beginn wird vom Startpunkt aus ein Punkt auf Augenhöhe der messenden Person weiter den Hang hinauf angepeilt. Dabei muss mithilfe der Libelle darauf geachtet werden, dass der Kompass genau waagrecht gehalten wird. Zu diesem Punkt begibt sich nun die peilende Person und peilt auf dieselbe Weise den nächsten Punkt an. Dies wird so lange wiederholt, bis sich die Person auf der gesuchten Höhe befindet, wobei die Nummer der dafür nötigen Peilungen gezählt wird.  Zum Schluss wird die Anzahl der Peilungen mit der Augenhöhe der Person multipliziert. Das Ergebnis ist die Höhe der Struktur.    

Die Methode kann auch zu zweit durchgeführt werden, in welchem Fall der Partner sich nach Anleitung der peilenden Person so lange den Hang hochbewegt, bis sich seine Füße auf Augenhöhe von ihr befinden. Der Vorteil ist dabei, dass der angepeilte Punkt nicht aus den Augen verloren werden kann, da hier der Partner auf diesem steht bis die Peilende Person seinen Platz eingenommen hat.


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