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Erosionsschutz durch nachhaltige Landwirtschaft

2 Bytes entfernt, 16:31, 8. Aug. 2020
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Böden sind lebensnotwendige und nicht-erneuerbare, natürliche Ressourcen und stellen u.a. die Grundlage zur Erzeugung von Nahrungsmitteln dar. Doch die fortschreitende Bodendegradation durch Wind- und Wassererosion ist eine ernstzunehmende Gefahr für die Nahrungsmittelsicherheit. Da keine offizielle Definition von „nachhaltiger Landwirtschaft“ existiert, wird hier die Integration von Direktsaat und ökologischer Landwirtschaft als das boden- und umweltschonendste Anbausystem vorgeschlagen. Das Aufkommen von Unkräutern muss in einem solchen System z.B. durch Deckfrüchte, komplexe Fruchtfolgen und Allelopathien kontrolliert werden.
Trotz des vorhandenen Interesses wird die Direktsaat in der ökologischen Landwirtschaft nicht konsequent angewandt. Zudem gibt es derzeit keine speziellen Netzwerke zum Erfahrungs- und Wissensaustausch, wenngleich die neuen Konzepte nachhaltiger Landwirtschaft wissensbasierter als die früheren sind. Bedarf besteht nicht nur in der Bereitstellung von Wissen sondern auch in seiner Erhebung. Zukünftige Langzeitstudien müssen konzeptionelle Ansätze „nachhaltiger Landwirtschaft“ in Feldversuchen testen und evaluieren. Dringender Forschungsbedarf besteht außerdem bei der Erhebung und Modellierung von Erosionsdaten auf Feldebene.
 
==Begriffe==
In Anlehnung an die Definition von nachhaltigem Bodenmanagement der FAO sind die Kriterien der nachhaltigen Landwirtschaft [1]:
 
*Kein Überschreiten von tolerierbaren Bodenerosionsraten
*Halten des Speichers organischer Bodensubstanz nahe dem natürlichen Niveau
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