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Bildbearbeitungsprogramme werden im Wesentlichen in zwei Untergruppen aufgeteilt: '''Raster- und Vektorgrafikprogramme.'''<br>
 
'''Rastergrafikprogramme''' basieren auf Bitmaps. Diese beschreiben die Fläche eines Displays, auf dem jedem Pixel eine Farbe zugeordnet ist. Im Grunde genommen sind dies die meisten Displays, mit denen man im Alltag konfrontiert wird, zu denen aus Pixeln aufgebaute digitale Bilder und Fotos zählen.<br>
Rastergrafiken sind im Allgemeinen an einem Verlust an Qualität und einem pixelig - unscharfen Rand beim Heranzoomen zu erkennen. Je größer, und dementsprechend höher auflösend die Bilder sind, desto mehr Pixel werden verwendet. Bei einer Auflösung von 1080x840 sind dies bereits über 900.000 Pixel, was im Umkehrschluss auch die Verwendung von mehr Speicherplatz bedeutet.
Allgemein werden Rastergrafikprogramme in erster Linie im Bereich der Fotografie und des freihändischen Zeichnens verwendet.
Gängige Dateiformate sind hierbei unter anderem .gifs und .jpegs.<br><br>
 
Neben dieser Art gibt es '''Vektorgrafikprogramme''', welche im Gegensatz zu den Rastergrafiken mit Bitmaps auf mathematischen Codes und Formeln basieren. Dies bedeutet, dass auch bei Vergrößerung der Grafiken die Qualität nicht abnimmt und man unabhängig vom Heranzoomen keine zackigen Outlines sehen wird. Dies ist vor allem von Vorteil, sollten Grafiken in den Druck gehen.
Ein weiterer Vorteil gegenüber den Rastergrafiken ist dementsprechend auch der Verzicht auf die Unmengen an Pixeln, was wiederum auf weniger Speicherplatz hinausläuft.<br>
===Vergleich von Raster- und Vektorgrafiken===
<br>
{| class="wikitable"
|-
|-
| gut für Fotografie und Freihand-Zeichnungen || geeignet für alle Vektorgrafiken (skalierbar)
|}<br>
===Bildbearbeitungsprogramme und ihre Betriebssysteme im Überblick===
In der folgenden Tabelle sind die wichtigsten Programme zur Erstellung von geowissenschaftlichen Abbildungen nach Betreibern sortiert. Die kostenlosen sind dabei in schwarzer Schrift, während die mit Kosten verbundenen Programme rot hinterlegt sind.<br>
 
{| class="wikitable"
Profil einfügen
Beispiel für ein mit Inkscape erstelltes geologisches Profil. © Celine Barteit<br>
 
===QGIS/ArcGIS===
**[https://www.youtube.com/watch?v=t7ZnT5NgqlM ArcGIS/QGIS: Teil 2]
**[https://www.youtube.com/watch?v=RSEWZU-1zzM ArcGIS/QGIS: Teil 3]
===Inkscape*[https://inkscape.org/de/lernen/einfuehrungen/ Inkscape]===Time Scale Creator*[https://timescalecreator.org/manual/overview.php Time Scale Creator]===*Python**[https://www.python-lernen.de/ (Anleitungen für jedes Problem)]**[https://www.youtube.com/watch?v=_uQrJ0TkZlc (In-depth Tutorial)]**[https://www.youtube.com/watch?v=kqtD5dpn9C8 (Schnelleres Tutorial)]*[https://moodle.lmu.de/course/index.php?categoryid===688 Moodle Kurse (Word, Latex, Excel, GIMP, Inkscape, Python, MATLAB, Powerpoint)https://moodle.lmu.de/course/index.php?categoryid=688 ]
==Vergleich von Abbildungen in Texten und Präsentationen==
Abbildungen in Texten, beispielsweise einer Bachelorarbeit, sollten sich in einigen Punkten von denen in Präsentationen unterscheiden.
Bei Texten steht es dem Autor frei, Abbildungen aufwendiger und detaillierter zu gestalten, als dies in Präsentationen der Fall ist, da es im Text möglich ist, in aller Ausführlichkeit auf diese einzugehen. Der Leser kann einen Abschnitt nach Belieben langsamer und häufiger durchlesen und später erneut überfliegen und hat genug Zeit, um den Inhalt zu verstehen und zu verinnerlichen. <br>
Außerdem braucht man eine Abbildung mit hoher Auflösung, oder eine Vektorgrafik, damit die Qualität beim Druck nicht komprimiert wird.
Bei Abbildungen in einer Präsentation ist es wichtig zu beachten, dass der Zuhörer nur eine begrenzte Zeitspanne zur Verfügung hat, um eine Grafik/ ein Diagramm zu verstehen. Daher ist es in Präsentationen hilfreich, auf vereinfachte Grafiken mit prägnanten Aussagen zurück zu greifen. <br>Ebenfalls sollte bereits vor der Präsentation einkalkuliert werden, wie sie über den Projektor/ Beamer letztendlich aussieht (Bedenken von Font und Farbkombinationen, etc.). Die Schrift sollte weder zu klein, noch zu groß sein; zu viele Farben auf einer Seite könnten möglicherweise verwirren, und Farben, die zu ähnlich aussehen, nicht mehr auseinander gehalten werden. <br>Hinzu kommt die Vorstellung, die angepasst werden muss. Sollte die Präsentation doch einmal aufwendige Grafiken beinhalten, die viele Informationen auf einmal vermittelt, ist es ratsam, diese Infos Stück für Stück portioniert vorzustellen. Beispielsweise könnten Informationen nacheinander eingeblendet werden. <br> Ein gutes Beispiel für Abbildungen mit einer mitunter überfordernden Menge an Infos sind Karten. Oft sind vereinfachte Versionen von Vorteil. <br>
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==Das könnte dich auch interessieren Link zu Samis Artikel (Darstellung wissenschaftlicher Daten)Link zu Wolfgangs Artikel (Das Schmidt’sche und Wulff’sche Netz)Link zu Smillas Artikel (Das Präsentieren von wissenschaftlichen Arbeiten)==
[[Geologische Karten- und Profildarstellung|Geologische Karten- und Profildarstellung]] <br>
[[Bildbearbeitungsprogramme|Bildbearbeitungsprogramme]] <br>
[[Präsentation einer Wissenschaftlichen Arbeit|Präsentation einer Wissenschaftlichen Arbeit]]<br>
==Referenzen==
===Literatur
• University of Washington: 3D Analysis and Surface modeling, 30.09.2010. Aufgerufen am 10.01.2021 unter https://courses.washington.edu/gis250/lessons/3d/index.html
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
{{Tipp|''Über deinen Unizugang erhält du kostenfreie Lizenzen für einige Zitierprogramme.}}<br>
{{Beachte|''Auch wenn du ein Programm benutzt, gilt: Prüfe am Ende, ob alle Quellen enthalten und einheitlich formatiert sind.''}}<br>
 
Wie du die passende Literatur für deine Arbeit findest, ist '''[[Literaturrecherche und Literaturdatenbanken|hier]]''' ausführlich beschrieben.
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==Weitere Informationen und Literatur==
Oehlrich, M. (2019): Wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben. Schritt für Schritt zur Bachelor- und Master-Thesis in den Wirtschaftswissenschaften (2. Aufl.). Berlin: Springer Verlag.<br>
Heesen, B. (2014): Wissenschaftliches Arbeiten. Methodenwissen für das Bachelor-, Master- und Promotionsstudium. Berlin: Springer Verlag.
==Nützliche Links==
[https://libguides.geneseo.edu/citation/GSAcitation Zitationsrichtlinien nach GSA]<br>
[https://apastyle.apa.org/style-grammar-guidelines/references/examples Zitationsrichtlinien nach APA]
 
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