Zonarbau: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Zonarbau''' von Mineralen bezeichnet üblicherweise eine chemische Zonierung von Mineralen. Dabei zeigt das Mineral konzentrisch verlaufende Zonen mit leicht unterschiedlichem Chemismus, die an der Änderung der optischen Eigenschaften, wie z.B. [[Eigenfarbe]] und/oder [[Interferenzfarbe]] sichtbar werden. Es ist ein wesentliches Kennzeichen für die [[Mineralbestimmung im Dünnschliff|Bestimmung von Mineralen]] mit dem [[:Kategorie:Tutorium Polarisationsmikroskopie|Polarisationsmikroskop]]. Oft entsteht ein Zonarbau auch durch verschiedene Wachstumsphasen der Kristalle, bei denen jeweils eine unterschiedliche Elementverfügbarkeit im Ausgangsmagma geherrscht hat.
 
Der '''Zonarbau''' von Mineralen bezeichnet üblicherweise eine chemische Zonierung von Mineralen. Dabei zeigt das Mineral konzentrisch verlaufende Zonen mit leicht unterschiedlichem Chemismus, die an der Änderung der optischen Eigenschaften, wie z.B. [[Eigenfarbe]] und/oder [[Interferenzfarbe]] sichtbar werden. Es ist ein wesentliches Kennzeichen für die [[Mineralbestimmung im Dünnschliff|Bestimmung von Mineralen]] mit dem [[:Kategorie:Tutorium Polarisationsmikroskopie|Polarisationsmikroskop]]. Oft entsteht ein Zonarbau auch durch verschiedene Wachstumsphasen der Kristalle, bei denen jeweils eine unterschiedliche Elementverfügbarkeit im Ausgangsmagma geherrscht hat.
  
Minerale, die häufig einen Zonarbau aufweisen, sind z.B. [[Plagioklas]], [[Pyroxen]], [[Granat]], [[Epidot]], und [[Zirkon]].  
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{{Beispiel|Minerale, die häufig einen Zonarbau aufweisen, sind z.B. [[Plagioklas]], [[Pyroxen]], [[Granat]], [[Epidot]], und [[Zirkon]]. }}
  
 
Zonarbau ist nicht zu verwechseln mit Corona-Strukturen, ringförmige Reaktionsgefüge, bei denen nicht näher miteinander verwandte Minerale aufgrund von Resorption und Präzipitation miteinander vorkommen. Solche Reaktionsgefüge entstehen in einem geänderten Stabilitätsfeld mit unterschiedlichen Druck- und Temperaturbedigungen.
 
Zonarbau ist nicht zu verwechseln mit Corona-Strukturen, ringförmige Reaktionsgefüge, bei denen nicht näher miteinander verwandte Minerale aufgrund von Resorption und Präzipitation miteinander vorkommen. Solche Reaktionsgefüge entstehen in einem geänderten Stabilitätsfeld mit unterschiedlichen Druck- und Temperaturbedigungen.

Aktuelle Version vom 19. September 2021, 18:22 Uhr

Der Zonarbau von Mineralen bezeichnet üblicherweise eine chemische Zonierung von Mineralen. Dabei zeigt das Mineral konzentrisch verlaufende Zonen mit leicht unterschiedlichem Chemismus, die an der Änderung der optischen Eigenschaften, wie z.B. Eigenfarbe und/oder Interferenzfarbe sichtbar werden. Es ist ein wesentliches Kennzeichen für die Bestimmung von Mineralen mit dem Polarisationsmikroskop. Oft entsteht ein Zonarbau auch durch verschiedene Wachstumsphasen der Kristalle, bei denen jeweils eine unterschiedliche Elementverfügbarkeit im Ausgangsmagma geherrscht hat.

Beispiel:

Minerale, die häufig einen Zonarbau aufweisen, sind z.B. Plagioklas, Pyroxen, Granat, Epidot, und Zirkon.


Zonarbau ist nicht zu verwechseln mit Corona-Strukturen, ringförmige Reaktionsgefüge, bei denen nicht näher miteinander verwandte Minerale aufgrund von Resorption und Präzipitation miteinander vorkommen. Solche Reaktionsgefüge entstehen in einem geänderten Stabilitätsfeld mit unterschiedlichen Druck- und Temperaturbedigungen.

Eine Zonierung in Mineralen kann auch durch Fluid- oder Schmelzeinschlüsse entstehen, die regelmäßig entlang von ursprünglichen Wachstumsflächen/Kristallflächen konzentrisch angeordnet sind.

Literatur

  • Raith, M.M., Raase, P., Reinhardt, J. (2011): Leitfaden zur Dünnschliffmikroskopie

Autor:innen

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Dieser Artikel wurde geschrieben und gegengelesen von:
Paula Dörfler, Theresa Mond
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