Zusatzsymbole

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Die Beschreibungen wurden aus der Bodenkundlichen Kartieranleitung (KA5).[1] übernommen. Zur genaueren Erläuterung, welche Kombinationen auftreten, siehe AG Boden (2005).

Die vorangestellten Zusatzsymbole dienen der Beschreibung von geogenen und anthropogenen Merkmalen und nachgestellte Zusatzsymbole charakterisieren pedogene Merkmale.

Es ist auch eine Kombination von mehreren Zusatzsymbolen allerdings in Abhängigkeit mit dem jeweiligen Hauptsymbol möglich.


Zusatzsymbol Vorangestellt Nachgestellt
a Auendynamik

A, C, S, G, M

Anmoorig

A;

Bei Absonderungsgefüge

H

b braun nur bei Plaggenesch, Renzina oder Kalkpaternia

E, Ah

gebändert

B, C

c Carbonatisch (>= 75 Masse-% Carbonat,

Carbonatgestein, auch Gibsgestein zu verwenden)

lC, mC, xC, S, G

Sekundärcarbonat (u. a. Lösskindel, Kalkpseudomyzel)

H, A, B, C, T, S, G, M

d - dicht (wasserstauend)

S

e mergelig

F, H, Ah, lC, mC, xC, P, S, R, M, G, Y

Eluvial, ausgewaschen

Sauergebleicht:

A;

Nassgebleicht:

S

f fossil

F, H, O, A, B, P, T, S, G

vermodert (schwedisch „Förmultiningsskiktet“)

O;

lockeres Gefüge

Bv (Lockerbraunerde)

g grau bei Plaggenesch (Heideplaggen) und Kalkpaternia

E, Ah

haftnässegeprägt

S

h Hochmoor

H

Humos

F, O, A, B, G

i kieselig, silikatisch

lC, mC, xC

initial

F, A

j anthropogen umgelagertes Natursubstrat

H, A, C, S, G, Y

fersiallitisch

B, C

k - kultotroph, Basen- und Nhrstoffverhältnisse durch

regelmäßige Düngung nachhaltig verändert

Ah, Aa, H;

konkretioniert

B, C, G

l Lockersubstrat, grabbar

C

lessiviert, tonverarmt

A

m massives Substrat

A, C

massiv; vermulmt

Bs, Bbs, G

n Niedermoor

H

neu, frisch, unverwittert

C

o organisch (sedimentär, lithogen)

A, C, G, Y

Oxidiert

F, G, Y

p - Gepflügt

H, A

q quellwasserbeeinflusst

G

Knickhorizont

S (Knickemarsch)

r reliktisch

F, H, A, B, P, T, S, G

reduziert

F, H, S, G, Y

s hangwasserbeeinflusst

S, G

angereichert mit Sesquioxiden

H, B, G

t - Geschrumpft; tonangereichert

H;

tonangereichert

B, C

tb brackisch (tidal-brackisch)

F, A, C, S, G

-
tm marin (tidal-marin)

F, A, C, S, G

-
tp perimarin (tidal-fluviatil)

F, A, C, S, G

-
u Uebergangsmoor

H

rubefiziert

B, T

v - Verwittert, verbraunt, verlehmt

B, C, T;

vererdet

H, Oh

w - stauwasserleitend

S;

zeitweilig grundwassererfüllt

F, H, G

x steinig

C (aus weitgehend feinerdefreiem (<5 Vol.-% Feinerde)

Grobskelett >= 2cm)

biogen gemixt

A, E

y anthropogen umgelagertes künstliches Substrat

lC, mC, xC, G, Y

-
z salzhaltig (Leitfähigkeit) >= 0,75 mS/cm im Sättigungsextrakt,

verursacht durch leicht lösliche Salze, leichter löslich als Gips

Alle Horizonte außer L und O

salzhaltig (Leitfähigkeit >= 0,75 mS/cm im Sättigungsextrakt,

verursacht durch leicht lösliche Salze, leichter löslich als Gips)

H, G

II, III römische Ziffern werden bei Schichtwechsel dem Horizontsymbol

vorangestellt

-


Referenzen


Autor:innen

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Dieser Artikel wurde erstellt von:
Antonia Augustin, Eileen Eckmeier