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[[Datei:Mineral Stinkspat.jpg|mini|Foto eines Antozonits, auch Stinkspat genannt. Foto: W. Stoiber, 2023.]] | [[Datei:Mineral Stinkspat.jpg|mini|Foto eines Antozonits, auch Stinkspat genannt. Foto: W. Stoiber, 2023.]] | ||
Violette Fluorite (aber auch dunkle bis schwarze Flussspate), auch '''Stinkspat''' oder '''Antozonit''' genannt, emittieren beim Zerschlagen einen starken Geruch der an Fluor erinnert. <ref name="Okrusch"></ref> Der Grund dafür ist, dass durch Reiben oder Schlagen gasförmiges Fluor (F<sub>2</sub>) frei wird, was wir letztendlich riechen können. Die dunkle violette Farbe kommt durch Schäden im Kristallgitter zustande. Diese Schäden wurde durch die radioaktive Strahlung verursacht. Sie ermöglichen ebenfalls die Freilassung des Fluors. | Violette Fluorite (aber auch dunkle bis schwarze Flussspate), auch '''Stinkspat''' oder '''Antozonit''' genannt, emittieren beim Zerschlagen einen starken Geruch der an Fluor erinnert. <ref name="Okrusch"></ref> Der Grund dafür ist, dass durch Reiben oder Schlagen gasförmiges Fluor (F<sub>2</sub>) frei wird, was wir letztendlich riechen können. Die dunkle violette Farbe kommt durch Schäden im Kristallgitter zustande. Diese Schäden wurde durch die radioaktive Strahlung verursacht. Sie ermöglichen ebenfalls die Freilassung des Fluors. | ||
In einigen Fällen erhalten Fluorite beim Erhitzen eine schwach gelbliche oder grünliche Färbung. Diesen Vorgang nennt man '''Thermolumineszenz'''.<ref name="Markl"></ref> | |||
Viele Fluorite weisen bei Bestrahlung mit UV-Licht eine starke '''Fluoreszenz''' auf.<ref name="McCann"></ref> | Viele Fluorite weisen bei Bestrahlung mit UV-Licht eine starke '''Fluoreszenz''' auf.<ref name="McCann"></ref> | ||
==Anwendung== | ==Anwendung== | ||