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Das Mineral '''Fluorit''', auch '''Flussspat''' genannt, gehört zu den wichtigsten Halegoniden. Es hat die Härte 4 und nimmt diesen Platz innerhalb der [[Mohssche_Härteskala|Mohs'schen Härteskala]] ein. Fluorit wird bevorzugt aus ionischen Bindungen zwischen den Kationen Calzium und den Anionen Fluor gebildet (CaF<sub>2</sub>). Die Farbe des Fluorits kann sehr variieren. Du kannst ihn an seinem kubischen Kristallsystem und seiner vollkommenen Spaltbarkeit erkennen. Viele Fluorite weisen eine starke Fluoreszenz im UV-Licht auf. | Das Mineral '''Fluorit''', auch '''Flussspat''' genannt, gehört zu den wichtigsten Halegoniden. Es hat die Härte 4 und nimmt diesen Platz innerhalb der [[Mohssche_Härteskala|Mohs'schen Härteskala]] ein. Fluorit wird bevorzugt aus ionischen Bindungen zwischen den Kationen Calzium und den Anionen Fluor gebildet (CaF<sub>2</sub>). Die Farbe des Fluorits kann sehr variieren. Du kannst ihn an seinem kubischen Kristallsystem und seiner vollkommenen Spaltbarkeit erkennen. Viele Fluorite weisen eine starke Fluoreszenz im UV-Licht auf. | ||
Dir ist bestimmt schon aufgefallen, dass der Fluorit mehrere Namen besitzt. So ist das Mineral im Deutschen auch unter dem Namen „Flussspat“ bekannt. Und dann gibt es für bestimmte Variationen noch weitere Namen… aber dazu später (siehe Besonderheiten). | |||
Ursprünglich hieß das Mineral noch anders, und zwar „Fluores“, was vom lateinischen Wort für Fließen (fluere) abstammt. Mit Bedacht wurde diese Bezeichnung gewählt, da Fluorit bereits schon zur Zeit der alten Griechen als Flussmittel in der Metallherstellung verwendet wurde. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde daraus der Fluorit, beziehungsweise der Flussspat (wegen der vollkommenen Spaltbarkeit des Minerals). | Ursprünglich hieß das Mineral noch anders, und zwar „Fluores“, was vom lateinischen Wort für Fließen (fluere) abstammt. Mit Bedacht wurde diese Bezeichnung gewählt, da Fluorit bereits schon zur Zeit der alten Griechen als Flussmittel in der Metallherstellung verwendet wurde. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde daraus der Fluorit, beziehungsweise der Flussspat (wegen der vollkommenen Spaltbarkeit des Minerals). | ||
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