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==Namensherkunft== | |||
Dir ist bestimmt schon aufgefallen, dass der Fluorit mehrere Namen besitzt. So ist das Mineral im Deutschen auch unter dem Namen „Flussspat“ bekannt. Und dann gibt es für bestimmte Variationen noch weitere Namen… aber dazu später (siehe Besonderheiten). | Dir ist bestimmt schon aufgefallen, dass der Fluorit mehrere Namen besitzt. So ist das Mineral im Deutschen auch unter dem Namen „Flussspat“ bekannt. Und dann gibt es für bestimmte Variationen noch weitere Namen… aber dazu später (siehe Besonderheiten). | ||
Ursprünglich hieß das Mineral noch anders, und zwar „Fluores“, was vom lateinischen Wort für Fließen (fluere) abstammt. Mit Bedacht wurde diese Bezeichnung gewählt, da Fluorit bereits schon zur Zeit der alten Griechen als Flussmittel in der Metallherstellung verwendet wurde. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde daraus der Fluorit, beziehungsweise der Flussspat (wegen der vollkommenen Spaltbarkeit des Minerals).-- | Ursprünglich hieß das Mineral noch anders, und zwar „Fluores“, was vom lateinischen Wort für Fließen (fluere) abstammt. Mit Bedacht wurde diese Bezeichnung gewählt, da Fluorit bereits schon zur Zeit der alten Griechen als Flussmittel in der Metallherstellung verwendet wurde. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde daraus der Fluorit, beziehungsweise der Flussspat (wegen der vollkommenen Spaltbarkeit des Minerals). | ||
Auf [https://www.steine-und-minerale.de/atlas.php?f=2&l=A&name=Fluorit Steine und Minerale.de] kannst du mehr über die Geschichte der Namensherkunft des Fluorits erfahren. | |||
==Vorkommen und Paragenese== | ==Vorkommen und Paragenese== | ||
Der Fluorit bildet sich häufig in '''hydrothermalen Gängen''' | Der Fluorit bildet sich häufig in '''hydrothermalen Gängen''' und ist dementsprechend auch häufig in Pegmatiten (Ganggestein) und Erzlagerstätten ist.<ref name="Götzinger"> Götzinger, M. A. (1984): Industrieminerale, Steine und Erden in Österreich. In: Schriften des Vereins zur Verbreitung naturwissenschaftlicher Kenntnisse Wien, V. 122-123, S. 27-66.</ref> | ||
Die reichsten monomineralischen Fluorit-Ganglagerstätten kommen in Mexiko vor.<ref name="Okrusch">Okrusch, M. and Frimmel, H. E. (2022) Eine Einführung in die spezielle Mineralogie, Petrologie und Lagerstättenkunde - 10. Auflage. Springer.</ref> In metamorphen oder magmatischen Gesteinen wie zum Beispiel Granitoiden ist Fluorit untergeordnet zu beobachten.<ref name="Markl">Markl G. (2013). Minerale und Gesteine: Mineralogie - Petrologie - Geochemie. Springer Spektrum.</ref> | Die reichsten monomineralischen Fluorit-Ganglagerstätten kommen in Mexiko vor.<ref name="Okrusch">Okrusch, M. and Frimmel, H. E. (2022) Eine Einführung in die spezielle Mineralogie, Petrologie und Lagerstättenkunde - 10. Auflage. Springer.</ref> In metamorphen oder magmatischen Gesteinen wie zum Beispiel Granitoiden ist Fluorit untergeordnet zu beobachten.<ref name="Markl">Markl G. (2013). Minerale und Gesteine: Mineralogie - Petrologie - Geochemie. Springer Spektrum.</ref> | ||