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Idiomorphe bis hypidiomorphe Fluorit-Kristalle weisen eine würfelige bis oktaedrische Ausbildung auf. Die Ausbildung ist beim Flussspat Temperaturabhängig. So bilden sich bei hohen Temperaturen bevorzugt Oktaeder {111}, bei mittleren Temperaturen Rhombendodekaeder {110} und bei niedrigeren Temperaturen Würfel {100}. Abhängig von der Kristalltracht ändert sich auch die Intensität des Glanzes: würfelige Trachten haben einen Glasglanz, oktaedrische Ausbildungen wirken matt. | Idiomorphe bis hypidiomorphe Fluorit-Kristalle weisen eine würfelige bis oktaedrische Ausbildung auf. Die Ausbildung ist beim Flussspat Temperaturabhängig. So bilden sich bei hohen Temperaturen bevorzugt Oktaeder {111}, bei mittleren Temperaturen Rhombendodekaeder {110} und bei niedrigeren Temperaturen Würfel {100}. Abhängig von der Kristalltracht ändert sich auch die Intensität des Glanzes: würfelige Trachten haben einen Glasglanz, oktaedrische Ausbildungen wirken matt. | ||
Beim Flussspat können Durchbruchszwillinge beobachtet werden. Beim Wachstum des Kristalls kommt es teilweise zur Bänderung- oder Zonarausbildung. | |||
Fluorit bildet gewöhnlich auch derbe Aggregate aus. | Fluorit bildet gewöhnlich auch derbe Aggregate aus. | ||