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In der Flussspat-Struktur liegen die Ca<sup>2+</sup>-Ionen an den Ecken sowie in der Flächenmitte eines Würfels ('''flächenzentriert'''). Die Ca<sup>2+</sup>-Ionen werden von 8 F<sup>-</sup>-Ionen und im Umkehrschluss die F<sup>-</sup>-Ionen von 4 Ca<sup>2+</sup>-Ionen umgeben. Wir können die Struktur auch mit acht Würfelchen beschreiben, wo nur vier Ecken mit Ca besetzt sind. Sie bilden einen Tetraeder, in dessen Lücke ein Fluoridion vorliegt. Das 8:4-Verhältnis bietet bei einem zweimolekül-Mineral die höchst mögichste Kombinierung. Das Radius-Verhältnis (R<sub>A</sub>:R<sub>x</sub>) liegt bei größer 0.732. <br> | In der Flussspat-Struktur liegen die Ca<sup>2+</sup>-Ionen an den Ecken sowie in der Flächenmitte eines Würfels ('''flächenzentriert'''). Die Ca<sup>2+</sup>-Ionen werden von 8 F<sup>-</sup>-Ionen und im Umkehrschluss die F<sup>-</sup>-Ionen von 4 Ca<sup>2+</sup>-Ionen umgeben. Wir können die Struktur auch mit acht Würfelchen beschreiben, wo nur vier Ecken mit Ca besetzt sind. Sie bilden einen Tetraeder, in dessen Lücke ein Fluoridion vorliegt. Das 8:4-Verhältnis bietet bei einem zweimolekül-Mineral die höchst mögichste Kombinierung. Das Radius-Verhältnis (R<sub>A</sub>:R<sub>x</sub>) liegt bei größer 0.732. <br> | ||
Flussspat kann in geringen Mengen auch die Elemente Silizium (Si), Aluminium (Al), und Magnesium (Mg) enthalten. Strontium (Sr), Yttrium (Y) und | Flussspat kann in geringen Mengen auch die Elemente Silizium (Si), Aluminium (Al), und Magnesium (Mg) enthalten. Strontium (Sr), Yttrium (Y) und Cer (Ce) können zudem das Calzium im Mineral substituieren. | ||
Die in der Grafik dargestellten Netzebenen geben die Richtung der '''vollkommenen Spaltbarkeit''' an. | Die in der Grafik dargestellten Netzebenen geben die Richtung der '''vollkommenen Spaltbarkeit''' an. | ||