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In diesem Artikel werden zwei Methoden der Dünnschliffpräparation erläutert - neben den herkömmlichen Hard-Rock-Dünnschliffen wird zusätzlich auf die Präparation von Salz-Schliffen eingegangen. | In diesem Artikel werden zwei Methoden der Dünnschliffpräparation erläutert - neben den herkömmlichen Hard-Rock-Dünnschliffen wird zusätzlich auf die Präparation von Salz-Schliffen eingegangen. | ||
== | ==Trennschleifen des Probenklötzchens== | ||
Im ersten Arbeitsschritt muss das Handstück auf die Größe des Objektträgers | Im ersten Arbeitsschritt muss das Handstück auf die korrekte Größe formatiert werden. Hier wird sich an der Größe des jeweiligen Objektträgers orientiert. Das Klötzchen sollte kleiner und vor allem kürzer sein als der Objektträger. Da ein formfüllendes Klötzchen zu höheren Spannungen führt und Glasbruch und Ablösungen begünstigt. Außerdem sollte immer auch Raum für eine ordentliche Beschriftung übrig gelassen werden. In Deutschland gibt es zwei Standardgrößen für Dünnschliffträger, das Gießener Format mit 28 x 48 mm und für größere Schliffe Objektträger mit den Maßen 50×50 mm. Beim Trennen muss darauf geachtet werden, dass die glatte Anschnittsfläche die "interessanten" Stellen des Gesteins offenlegt, welche später mikroskopiert werden sollen. | ||
Es ist essenziell den Trennvorgang langsam und vorsichtig zu beschreiten, sodass eine Hitzeentstehung vermieden wird. Schon beim ersten Arbeitsschritt muss zwischen wasserempfindlichen bzw. wasserlöslichen Proben und wasserunempfindlichen Proben unterschieden werden. Bei wasserlöslichen Proben, wie z.B. (Salz) muss trocken getrennt und präpariert werden. Allerdings sind die Möglichkeiten beim Trockentrennen begrenzt, je kleiner und weicher die Proben desto einfacher. Dennoch sollte bedacht werden das durch ein weglassen des Kühlmittels Hitzeentwicklung eher ein Problem wird. | |||
{{Beachte|Überlastungen sind hier zu Vermeiden , da diese Auswirkungen auf die Maschine haben, den Schutz des Bearbeitenden beeinträchtigen oder die Probe beeinflussen können. Eine hohe Belastung kann sich durch Hitzeentwicklung, ungleichmäßige und tiefe Geräusche, erhöhte Widerstände beim Führen der Probe und Verlangsamung der Trennscheibe zeigen.}} | |||
===Trocknen und Imprägnieren der Probe=== | ===Trocknen und Imprägnieren der Probe=== | ||