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===Abtrennen des Klötzchens=== | ===Abtrennen des Klötzchens=== | ||
[[Datei:Trennschleifmaschine.jpg|alternativtext=Absägen eines Dünnschliffs|mini|293x293px|Abtrennen eines Dünnschliffs]] | |||
Nach der Aushärtezeit sollte zuerst der Objektträger mit der entsprechenden Probennummer beschriftet werden. Am besten wurde ein Ende des Objektträgers klebstofffrei gelassen, sodass hier die Nummer in klein mit Bleistift notiert werden kann. Dann kann mit einer Trennschleifmaschine mit Vakuumprobenhalter das Probenklötzchen in der gewünschten Dicke abgesägt. | Nach der Aushärtezeit sollte zuerst der Objektträger mit der entsprechenden Probennummer beschriftet werden. Am besten wurde ein Ende des Objektträgers klebstofffrei gelassen, sodass hier die Nummer in klein mit Bleistift notiert werden kann. Dann kann mit einer Trennschleifmaschine mit Vakuumprobenhalter das Probenklötzchen in der gewünschten Dicke abgesägt. | ||
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''Gesamtdicke – Glasstärke (ggf. – 50µm geschätzte Klebeschicht) = Dünnschliffdicke'' | ''Gesamtdicke – Glasstärke (ggf. – 50µm geschätzte Klebeschicht) = Dünnschliffdicke'' | ||
[[Datei:Dünnschliff bei ca. 1mm Dicke.jpg|alternativtext=Dünnschliff bei ca. 1000 Micrometer Dicke|mini|Dünnschliff bei ca. 1mm Dicke]] | |||
Grundsätzlich sind beim Abschleifen und Läppen des Dünnschliffs die gleichen Arbeitsschritte wie mit dem Probeklötzchen zu beachten.<!--Bezug zur Flachschleifmaschine herstellen?--> Das Läppen auf die gewünschte Schliffdicke erfolgt demnach vom gröbsten bis zum feinsten Siliziumkarbidpulver. Allerdings muss vermehrt auf Genauigkeit und eine ordentliche Arbeitsweise geachtet werden, da du ansonsten schnell das Glasplättchen einseitig belastest und Material unterschiedlich weit abgetragen wird. Indem regelmäßig die Dicke des Dünnschliffs auf µm genau gemessen wird, kannst du eine einseitige Belastung korrigieren oder im besten Fall komplett vermeiden. Wenn du weniger als 200 µm Dicke hast, beginnen die Interferenzfarben bei gekreuzt polarisiertem Licht sichtbar zu werden. Die Dicke lässt sich also ab hier auch am Mikroskop überprüfen. Zieldicke eines Standardschliffs ist 25-30 µm beträgt (Hard-Rock). Da sich die Härte von Gestein zu Gestein stark unterscheidet, reagiert auch jeder Schliff auf die Belastung während des Schleif- und Läppprozesses anders. Auch empfinden unterschiedliche Personen die Belastung die für ein Gestein gebraucht wird unterschiedlich. Sodass man sich am Anfang nicht daran orientieren sollte, wie lange andere gebraucht haben oder wie viel Kraft verwendet wurde. Finde anfangs heraus wie viel Druck du anwenden musst, um effektiv und schonend zu arbeiten! Ein Schliff der poliert werden soll sollte etwa 5µm vor der Zieldicke beendet werden, da auch hier noch ein leichter Abtrag stattfindet. | Grundsätzlich sind beim Abschleifen und Läppen des Dünnschliffs die gleichen Arbeitsschritte wie mit dem Probeklötzchen zu beachten.<!--Bezug zur Flachschleifmaschine herstellen?--> Das Läppen auf die gewünschte Schliffdicke erfolgt demnach vom gröbsten bis zum feinsten Siliziumkarbidpulver. Allerdings muss vermehrt auf Genauigkeit und eine ordentliche Arbeitsweise geachtet werden, da du ansonsten schnell das Glasplättchen einseitig belastest und Material unterschiedlich weit abgetragen wird. Indem regelmäßig die Dicke des Dünnschliffs auf µm genau gemessen wird, kannst du eine einseitige Belastung korrigieren oder im besten Fall komplett vermeiden. Wenn du weniger als 200 µm Dicke hast, beginnen die Interferenzfarben bei gekreuzt polarisiertem Licht sichtbar zu werden. Die Dicke lässt sich also ab hier auch am Mikroskop überprüfen. Zieldicke eines Standardschliffs ist 25-30 µm beträgt (Hard-Rock). Da sich die Härte von Gestein zu Gestein stark unterscheidet, reagiert auch jeder Schliff auf die Belastung während des Schleif- und Läppprozesses anders. Auch empfinden unterschiedliche Personen die Belastung die für ein Gestein gebraucht wird unterschiedlich. Sodass man sich am Anfang nicht daran orientieren sollte, wie lange andere gebraucht haben oder wie viel Kraft verwendet wurde. Finde anfangs heraus wie viel Druck du anwenden musst, um effektiv und schonend zu arbeiten! Ein Schliff der poliert werden soll sollte etwa 5µm vor der Zieldicke beendet werden, da auch hier noch ein leichter Abtrag stattfindet. | ||
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Beachte: | Beachte: | ||
*Dicke ebenfalls prüfen, auch Polituren haben einen Abtrag | *Dicke ebenfalls prüfen, auch Polituren haben einen Abtrag | ||
*Zu langes Polieren begünstigt die Reliefbildung | *Zu langes Polieren begünstigt die Reliefbildung | ||
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==Referenzen== | ==Referenzen== | ||
*https://de.wikipedia.org/wiki/Staub | *https://de.wikipedia.org/wiki/Staub | ||
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==Weitere Informationen und Literatur== | ==Weitere Informationen und Literatur== | ||
*https://www.struers.com/de-DE/Knowledge/Grinding-and-polishing#grindingpolishinghowto (polieren) | *https://www.struers.com/de-DE/Knowledge/Grinding-and-polishing#grindingpolishinghowto (polieren) | ||