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===Trocknen und Imprägnieren der Probe=== | ===Trocknen und Imprägnieren der Probe=== | ||
Vor dem Imprägnieren und dem Aufkleben der Gesteinsklötzchen auf den Objektträger, wird jede Probe (ggf. mit Objektträger) in dem Trockenschrank 24 h getrocknet (ca. 60°C). Dieser Schritt ist wichtig, um die Feuchtigkeit aus dem Gestein zu ziehen. Und die Feuchtigkeit das Epoxidharz beim Aushärten behindern würde. Achte darauf nur eindeutig beschrschriftete Proben in den Trockenschrank zu legen | Vor dem Imprägnieren und dem Aufkleben der Gesteinsklötzchen auf den Objektträger, wird jede Probe (ggf. mit Objektträger) in dem Trockenschrank 24 h getrocknet (ca. 60°C). Dieser Schritt ist wichtig, um die Feuchtigkeit aus dem Gestein zu ziehen. Und die Feuchtigkeit das Epoxidharz beim Aushärten behindern würde. Achte darauf nur eindeutig [[Beschriftungen|beschrschriftete]] Proben in den Trockenschrank zu legen. | ||
{{Beachte|Achte auch hier darauf, dass deine Probe nicht wärmeempfindlich ist! | {{Beachte|Achte auch hier darauf, dass deine Probe nicht wärmeempfindlich ist! | ||
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'''Vorgehensweise''' | '''Vorgehensweise''' | ||
Nach Anrühren des Epoxidharzes (siehe unten) wird die dickflüssige Mischung bodendeckend in die Aluform eingefüllt. Das Harz sollte die komplette Unterseite des Klötzchens benetzen und kann dann von unten in den Stein einziehen und die enthaltene Luft verdrängen. Empfehlenswert ist es, auch alles einmal zu vakuumieren. Hier ist zu beachten, dass starke Druckschwankungen mehr bewirken, als das bloße Vakuum. <!--Zu viel Information--> | Nach Anrühren des Epoxidharzes (siehe unten) wird die dickflüssige Mischung bodendeckend in die Aluform eingefüllt. Das Harz sollte die komplette Unterseite des Klötzchens benetzen und kann dann von unten in den Stein einziehen und die enthaltene Luft verdrängen. Empfehlenswert ist es, auch alles einmal zu vakuumieren. Hier ist zu beachten, dass starke Druckschwankungen mehr bewirken, als das bloße Vakuum. <!--Zu viel Information?--> | ||
{{Achtung|Je nach dem welches Epoxidharz zur Anwendung kommt, können Harz und Härter zu den komplizierteren Gefahrenstoffen im Dünnschlifflabor gehören. Die meisten Harze werden als umweltgefährdend eingestuft und auch ätzende Eigenschaften sind häufig. Die Arbeit unterm Abzug mit Nitrilhandschuhen, Schutzbrille und angemessener Laborkleidung ist erforderlich.}} | {{Achtung|Je nach dem welches Epoxidharz zur Anwendung kommt, können Harz und Härter zu den komplizierteren Gefahrenstoffen im Dünnschlifflabor gehören. Die meisten Harze werden als umweltgefährdend eingestuft und auch ätzende Eigenschaften sind häufig. Die Arbeit unterm Abzug mit Nitrilhandschuhen, Schutzbrille und angemessener Laborkleidung ist erforderlich.}} | ||