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Die Imprägnierung des vollständig getrockneten Klötzchens ist als fester Bestandteil einer routinierten Dünnschliffpräparation zu empfehlen. Eine Imprägnierung ist dringend notwendig, wenn die Gesteinsprobe zu instabil oder empfindlich ist, um dem Schleifvorgang standzuhalten. Dies gilt vor allem für Sedimentgesteine oder poröse Vulkangesteine (z.B. schlecht verfestigte Ignimbrite oder Bims). Eine imprägnierte Probe ist robuster gegenüber der Entstehung von Brüchen, Rissen oder Ablösungen beim Schleifen der Klötzchen. Um die Probe auf diesem Weg zu stabilisieren, wird sie in Alu- oder Kunststoffformen mit Harz eingebettet. | Die Imprägnierung des vollständig getrockneten Klötzchens ist als fester Bestandteil einer routinierten Dünnschliffpräparation zu empfehlen. Eine Imprägnierung ist dringend notwendig, wenn die Gesteinsprobe zu instabil oder empfindlich ist, um dem Schleifvorgang standzuhalten. Dies gilt vor allem für Sedimentgesteine oder poröse Vulkangesteine (z.B. schlecht verfestigte Ignimbrite oder Bims). Eine imprägnierte Probe ist robuster gegenüber der Entstehung von Brüchen, Rissen oder Ablösungen beim Schleifen der Klötzchen. Um die Probe auf diesem Weg zu stabilisieren, wird sie in Alu- oder Kunststoffformen mit Harz eingebettet. | ||
'''Vorgehensweise''' | <!--'''Vorgehensweise''' | ||
Nach Anrühren des Epoxidharzes (siehe unten) wird die dickflüssige Mischung bodendeckend in die Aluform eingefüllt. Das Harz sollte die komplette Unterseite des Klötzchens benetzen und kann dann von unten in den Stein einziehen und die enthaltene Luft verdrängen. Empfehlenswert ist es, auch alles einmal zu vakuumieren. Hier ist zu beachten, dass starke Druckschwankungen mehr bewirken, als das bloße Vakuum. | Nach Anrühren des Epoxidharzes (siehe unten) wird die dickflüssige Mischung bodendeckend in die Aluform eingefüllt. Das Harz sollte die komplette Unterseite des Klötzchens benetzen und kann dann von unten in den Stein einziehen und die enthaltene Luft verdrängen. Empfehlenswert ist es, auch alles einmal zu vakuumieren. Hier ist zu beachten, dass starke Druckschwankungen mehr bewirken, als das bloße Vakuum. Zu viel Information???--> | ||
{{Achtung|Je nach dem welches Epoxidharz zur Anwendung kommt, können Harz und Härter zu den komplizierteren Gefahrenstoffen im Dünnschlifflabor gehören. Die meisten Harze werden als umweltgefährdend eingestuft und auch ätzende Eigenschaften sind häufig. Die Arbeit unterm Abzug mit Nitrilhandschuhen, Schutzbrille und angemessener Laborkleidung ist erforderlich.}} | {{Achtung|Je nach dem welches Epoxidharz zur Anwendung kommt, können Harz und Härter zu den komplizierteren Gefahrenstoffen im Dünnschlifflabor gehören. Die meisten Harze werden als umweltgefährdend eingestuft und auch ätzende Eigenschaften sind häufig. Die Arbeit unterm Abzug mit Nitrilhandschuhen, Schutzbrille und angemessener Laborkleidung ist erforderlich.}} | ||