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Erste Dünnschliffe (thin sections) wurden bereits Anfang des 19. Jahrhunderts hergestellt und seitdem fortlaufend weiterentwickelt. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Methode systematisch zur Untersuchung von Gesteinen (Petrographie) sowie zunehmend auch für paläontologische Fragestellungen angewandt. Heute ist die Untersuchung von Dünnschliffen eine der Standardmethoden in den Geowissenschaften und findet auch darüber hinaus eine breite Anwendung. | Erste Dünnschliffe (thin sections) wurden bereits Anfang des 19. Jahrhunderts hergestellt und seitdem fortlaufend weiterentwickelt. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Methode systematisch zur Untersuchung von Gesteinen (Petrographie) sowie zunehmend auch für paläontologische Fragestellungen angewandt. Heute ist die Untersuchung von Dünnschliffen eine der Standardmethoden in den Geowissenschaften und findet auch darüber hinaus eine breite Anwendung. <br> | ||
− Bestimmung von Gesteinsarten <br> | |||
− Identifizierung und Kartierung von Mineralphasen (Modalanalyse)<br> | |||
− Chemische Zusammensetzung der Minerale (meist Haupt- und teilweise auch Spurenelemente)<br> | |||
− Gefügeuntersuchungen<br> | |||
− Untersuchung von Fluideinschlüssen<br> | |||
− Untersuchung von Mikrofossilien<br> | |||
− Untersuchung der Gesteinsstruktur, beispielsweise Glasanteil, Porosität und Durchlässigkeit<br> | |||
− Untersuchung der Struktur und des Alters von Knochen bzw. Zähnen<br> | |||
− Grundlage für verschiedene Analysemethoden, wie u.a. Mikrogeochemie (Haupt- und Spurenelementen), isotopische Zusammensetzung, Kathodo- und Photolumineszenz | |||
==Vorbereitung== | ==Vorbereitung== | ||
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