Geochronologie

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Die Geochronologie beschäftigt sich mit der Altersbestimmung von Gesteinen und damit assoziierten geologischen Ereignissen. Als fundamentaler Bestandteil der Geowissenschaften erlaubt sie so die Quantifizierung von Ereignissen und Veränderungen auf der Erdoberfläche und in der Erdkruste, wie zum Beispiel Sedimentationszeiträume, Beckenentwicklungen, magmatische Prozesse usw. Es werden viele unterschiedliche Datierungsmethoden angewandt, welche auf Grundlage des zu datierenden Problems ausgesucht werden. Durch den Fortschritt der Technik werden die Bestimmungen immer schneller und akkurater. Alter können entweder mit absoluten oder relativen Datierungsmethoden bestimmt werden.



Absolute Datierungsmethoden

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Mit Hilfe von radiometrischer Datierung, Kosmogenen Nukliden und Thermochronologie können Gesteinen und Ereignissen absolute Alter zugewiesen werden. Diese Methoden basieren auf dem Zerfall von (radioaktiven) Isotopen, mehr dazu findet ihr hier.


Relative Datierungsmethoden

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Im Gegensatz zur absoluten Datierung weisen diese relativen Methoden keine exakten Alter zu, sondern ordnen Prozesse anhand stratigraphischer Prinzipien einem Zeitraum zu. Hierzu werden Biostratigraphie, Magnetostratigraphie, Chemostratigraphie und Lumineszenz-Datierung gezählt.


Nützliche Programme zur Datenverarbeitung

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Ein essentieller Bestandteil der Geochronologie ist die Datenaufbereitung und Veranschaulichung in Diagrammen. Im Folgenden findest Du eine Liste von kostenlosen Online-Programmen, welche für die geochronologische Datenauswertung verwendet werden können.


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