RegistrierterBenutzer
171
Bearbeitungen
Lizzel (Diskussion | Beiträge) |
Lizzel (Diskussion | Beiträge) |
||
| Zeile 144: | Zeile 144: | ||
Anschließend die Probenklötzchen mit den Objektträgern nochmal im Ultraschallbad reinigen und wieder 24h im Trockenschrank trocknen. | Anschließend die Probenklötzchen mit den Objektträgern nochmal im Ultraschallbad reinigen und wieder 24h im Trockenschrank trocknen. | ||
===Aufkleben auf den Objektträger | ===Aufkleben auf den Objektträger=== | ||
Die fertig polierte Seite des Probenklötzchens wird während des nächsten Arbeitsschrittes mit einem anderen Epoxidharz auf den Objektträger geklebt. Dieses dringt nicht so tief in die Probe ein ist aber dafür eher geeignet in dünnsten Schichten eine starke Verklebung zu erreichen. Die der mechanischen Beanspruchung im weiteren Prozess stand hält. | Die fertig polierte Seite des Probenklötzchens wird während des nächsten Arbeitsschrittes mit einem anderen Epoxidharz auf den Objektträger geklebt. Dieses dringt nicht so tief in die Probe ein ist aber dafür eher geeignet in dünnsten Schichten eine starke Verklebung zu erreichen. Die der mechanischen Beanspruchung im weiteren Prozess stand hält. | ||
| Zeile 152: | Zeile 152: | ||
Mit dem Objektträger auf der Unterseite wird das Probenklötzchen in der Klebepresse unterm Abzug eingespannt. Die Klebepresse stellt eine Null-Punkt-Klebung her. Die Harzschicht zwischen Glas und Gestein ist so rund 0µm dick. Was wiederum die spätere Probendicke berechenbarer macht. Anschließend härtet das Epoxidharz für min 24h aus. | Mit dem Objektträger auf der Unterseite wird das Probenklötzchen in der Klebepresse unterm Abzug eingespannt. Die Klebepresse stellt eine Null-Punkt-Klebung her. Die Harzschicht zwischen Glas und Gestein ist so rund 0µm dick. Was wiederum die spätere Probendicke berechenbarer macht. Anschließend härtet das Epoxidharz für min 24h aus. | ||
===Abtrennen des Klötzchens=== | |||
Nach der Aushärtezeit sollte zuerst der Objektträger mit der entsprechenden Probennummer beschriftet werden. Am besten wurde ein Ende des Objektträgers klebstofffrei gelassen, sodass hier die Nummer in klein mit Bleistift notiert werden kann. Dann kann mit einer Trennschleifmaschine mit Vakuumprobenhalter das Probenklötzchen in der gewünschten Dicke abgesägt. | |||
Zum Betrieb einer Vakuumeinspannung ist es nötig das die Rückseite des Objektträgers und die Halterung an sich frisch gesäubert sind da schon eine Fluse die Stabilität des Vakuums stören kann. | |||
An Trennschleifmaschinen bei denen mit Anspruch auf genaue Schnitte mit Probenhalter getrennt wird, sollte grundsätzlich nicht manuell gesägt werden. Da bei einem Gerät die Welle, die die Trennscheibe führt, im manuellen betrieb einen leichten Schlag bekommt, der diese auch beim Betrieb mit sauber geführtem Probenhalter beeinträchtigt. | |||
===Abschleifen und Läppen des Dünnschliffs=== | ===Abschleifen und Läppen des Dünnschliffs=== | ||