Konglomerat

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Konglomerat
Geogenese
Gesteinsgruppe

Sedimentgesteine

Typische Fundorte, Typlokalität Nagelfluh (Alpenvorland)
Mineralbestand
Hauptgemengteile

Je nach Ausgangsmaterial: Kalk, Quarzit, Amphibolit, Granit, Glimmerschiefer, etc. Konglomerate können ein kieseliges, kalkiges oder toniges Bindemittel haben.

Physikalische Eigenschaften
Dichte [g/cm³]

je nach Zusammensetzung um 2,6

Farbe

buntfleckig, vorherrschend grau, bläulich, gelblich, gelegentlich auch rötlich



Gefüge, Struktur und Textur

Das Gefüge kann recht variabel sein und von schlecht- bis gut sortiertem Korngrößenspektrum reichen. Die Komponenten sind stets gerundet, andernfalls spricht man von einer Brekzie. Häufig weist das Gestein zahlreiche Hohlräume auf. Meist ist keine oder nur eine mäßig ausgeprägte Schichtung vorhanden, längliche Komponenten können allerdings eingeregelt sein.

Entstehung

Konglomerate entstehen durch Verfestigung angesammelter Gerölle, die von ausgeschiedenen Bindemitteln verfestigt werden. Hierfür kommen überfließende oder zirkulierende Wässer in Frage. Die Gerölle sammeln sich beispielsweise in Schwemmkegeln, Schwemmfächern oder Schmelzwasserschottern.

Erscheinungformen

3D Modelle

Klassifikation

Zusammensetzung

Fundorte

Oberbayern, Niederösterreich, Schweiz (Wallis), Kroatien (Dalmatien), Italien (Sizilien)

Verwendung

Konglomerate werden häufig als Fassadenplatten, seltener bei besonders farbenprächtigen Exemplaren auch als Dekorstein genutzt.

Besonderheiten



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Referenzen


Weitere Informationen und Literatur


AutorInnen

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Dieser Artikel wurde erstellt von:
Friedericke Knauss, Simon Prochaska, Julia Holzmüller